20.08.14

Rosmarin-Manchego und Ziegenkäse mit rosa Beeren

oder aber auch: Eingelegter Käse.



Eingelegter Käse in würzigem Öl ist wirklich immer wieder was Besonderes. Aber nur, wenn es selbstgemacht ist. Ich kaufe nie Antipasti oder Käse, die schon eingelegt sind. Lieber selber machen. Es ist gar nicht so teuer und schmeckt tausendmal besser. Außerdem geht es relativ schnell und man kann die unterschiedlichsten Sorten mit den verschiedensten Gewürzen und Kräutern machen. Perfekt für Antipasti-Büfetts, zur Brotzeit oder einfach als Topping für Salate. Im Kühlschrank hebt sich der eingelegte Käse 1-2 Wochen. Ach ja... ein ofenfrisches Baguette und schon ist mein Mittagessen gesichert ;)

Tipp: Das Öl bitte, bitte nicht wegwerfen. Einfach das Brot darin tunken oder zum Kochen oder für die Vinaigrette verwenden - es wäre wirklich schade drum.








Zutaten:

Rosmarin-Manchego

4 Zweige Rosmarin
200g Manchego
1-2 EL schwarze Pfefferkörner
Olivenöl zum Aufgießen
sterilisiertes Einmachglas

Rosmarin waschen, trocken schütteln und trockentupfen. Die Rinde vom Manchego entfernen und in große Dreiecke (oder Würfel) schneiden. Nun den Käse, den Rosmarin und Pfefferkörner in das sterilisierte Glas schichten, bis es zur Hälfte gefüllt ist. Danach mit ein wenig Öl aufgießen und das Glas leicht auf den Tisch stoßen, damit keine Luftblässchen im Glas eingeschlossen werden. Fertig einschichten und mit Öl aufgießen, dass alles damit bedeckt ist. Gut verschließen.

Ziegenkäse mit rosa Beeren 
1 kleines Bund Thymian
200g Ziegenkäse (welchen man am liebsten mag, ich habe eine Ziegenfrischkäserolle verwendet)
1-2 EL rosa Pfefferkörner
Olivenöl zum Aufgießen
sterilisiertes Einmachglas

Thymian waschen, trocken schütteln und trockentupfen. Ziegenkäse vierteln oder in kleine mundgerechte Ecken schneiden. Nun den Käse, den Thymian und Pfefferkörner in das sterilisierte Glas schichten, bis es zur Hälfte gefüllt ist. Danach mit ein wenig Öl aufgießen und das Glas leicht auf den Tisch stoßen, damit keine Luftblässchen im Glas eingeschlossen werden. Fertig einschichten und mit Öl aufgießen, dass alles damit bedeckt ist. Gut verschließen.


Beide Käsesorten im Kühlschrank lagern. Den Käse sollte man mindestens eine halbe Stunde vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank nehmen, damit sich das ausgeflockte Öl bei Zimmertemperatur wieder verflüssigen kann.

Quelle: Geschenkideen aus der Kücher


18.08.14

Death by Chocolate

oder aber auch: Nicht unbedingt schmerzfrei.

Schokolade, Schokolade, Schokolade. Oh mein Gott, Schokolade. Vom Teig bis zum letzten Schokosahnestrich... pure, reinste Schokolade verpackt in einer Torte. Eine Torte, nach der man sich die Finger leckt, aber auch so ein schlechtes Gewissen hat, dass man die nächsten zwei Tage im Fitnessstudio 4000 kcla verbrennen möchte. Ich war fleißig am googlen. Die "Death by Chocolate" Torten sind ja regelrecht ein Witz gegen diese Torte hier. Als Teil eines Geschenkes wurde die Torte auf einem Geburtstag verzehrt und so kam es leider nicht zu einem Bild vom Torteninneren. Aber es handelt sich um eine 3-schichtige Torte. Tja, Tod durch Schokolade.... nicht unmittelbar schmerzfrei ;)




Zutaten:

800gr Zucker
450gr Mehl
125gr Kakao
1 Pck. Backpulver
2 TL Salz
4 Eier
500 ml Buttermilch
400 ml kalter Kaffee
220ml Öl
1 TL Vanille-Paste
600 gr gute Zartbitterschokolade
400 ml Sahne
170gr Butter

Ofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Alle trockenen Zutaten (Zucker, Mehl, Kakao, Natron, Backpulver und Salz) in einer großen Schüssel gründlich mit einander vermengen. Danach die Eier, die Buttermilch, den kalten Kaffee, sowie Öl und die Vanille-Paste hinzufügen und so lang mit einem Mixer verrühren, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat. Nun eine reguläre Springform (Ø 24 cm) einfetten, den Boden mit Backpapier auslegen  und 1/3 des Teiges gleichmäßig in die Form geben. Anschließend im vorgeheizten Backofen 35 Minuten auf mittlere Schiene backen. Man kann auch gerne zwei Springformen benutzen, dann geht das Ganze natürlich schneller.

Ansonsten den Vorgang noch zwei Mal wiederholen, sodass man drei Böden erhält. Jeden Boden 10 Minuten lang in der Form abkühlen lassen. Danach auf einen Rost stürzen, Backpapier vorsichtig ablösen und vollständig auskühlen lassen.

Für das Frosting die Schokolade mit der Butter in einem Wasserbad schmelzen. Danach die Sahne
unterrühren und das Frosting vollständig auskühlen lassen. Sobald alle drei Böden ausgekühlt sind, kann die Sahne mit dem Rührgerät aufschlagen werden. Ca. 1 Minute lang.

Falls die Kuchenböden zu sehr aufgegangen sind, mit einem Tortenmesser glatt schneiden. Nun den ersten Tortenboden auf eine Kuchenplatte  legen und mit einem Drittel des Frostings bestreichen. Anschließend den zweiten Tortenboden vorsichtig darüberlegen und ebenfalls mit einem Drittel des Frostings bestreichen. Vorgang mit dem dritten Tortenboden wiederholen. Zu guter Letzt die Torte komplett mit dem verbleibenden Frosting garnieren. Den gesamten Kuchen mindestens ein paar Stunden im Kühlschrank kalt stellen.

Nach Belieben verzieren... zum Beispiel mit Blaubeeren.

:)


14.08.14

Bratreis mit Minz-Sojajoghurt-Sauce

oder aber auch: Die letzte Veggie-Vegane-Lieblingsschüssel.

Keine Zeit für lange Sätze. Morgen habe ich meine erste Examensklausur.
Gut vorberetiet mit einem leckeren Bratreis....

Ich hoffe es doch!!!







Zutaten:

kleiner Bund frische Minze 
1 Bio-Limette 
300g Soja-Joghurt 
4 El Olivenöl  
200g Basmati
1 Zimtstange 
1 große Zwiebel 
1 Tl brauner Zucker
100g getrocknete Feigen
1 Knoblauchzehe
25g frischer Ingwer
250g Möhren 
250g Zucchini 
2 Tl Raz el Hanout (arabische Gewürzmischung)
1 Dose Kichererbsen (200 g) 
ein paar Mandeln
Salz & Pfeffer aus der Mühle


Minzblättchen von den Stielen zupfen. 1 El zum Garnieren beiseite stellen. Restliche Minzblättchen fein hacken. Limette waschen, gut abtrocknen und die Schale fein abreiben.
Nun den Saft auspressen. Limettenschale mit Soja-Joghurt, fein gehackter Minze und 1 El Olivenöl glatt rühren. Mit Salz abschmecken und beiseite stellen.

Reis mit 400 ml Wasser, Salz und der Zimtstange in einen Topf geben und aufkochen. Bei schwacher Hitze zugedeckt ca. 15 Minuten quellen lassen. Zimtstange danach entfernen. In der Zwischenzeit die Zwiebel grob würfeln. Das restliche Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Zwiebelwürfel und Zucker darin bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten braten. Feigen sehr fein hacken. Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Möhren und Zucchini putzen und auf einer Küchenreibe grob raspeln. Knoblauch, Ingwer, Möhren, Zucchini und Raz el Hanout zur Zwiebel in die Pfanne geben und kräftig darin anbraten.

Nun die Kichererbsen in einem Sieb abgießen, abspülen und abtropfen lassen. Gekochten Reis, Kichererbsen und Feigenwürfel zum Gemüse geben und unter Rühren ca. 10 Minuten weiter kräftig braten. Mit Salz, Pfeffer und Limettensaft würzen. Kichererbsen- Bratreis mit etwas Minz-Joghurt anrichten und mit der restlichen Minze bestreuen. Mandeln hacken und zusammen mit dem restlichen Joghurt dazu servieren.


10.08.14

pinkes Kichererbsen-Curry mit roter Beete

oder aber auch: Die zweite Veggie-Vegane-Lieblingsschüssel.


Momentan liebe ich es aus meiner Lieblingsschüssel zu essen. Haferbrei am Morgen, ein gehaltvolles Curry am Mittag und Abends ein Joghurt mit Früchten und Nüssen. Ein Allroundtalent. Wahrlich. Die Schüssel gibt es beim Butlers und ich habe gleich Mehrere davon. Sie ist aber auch wirklich hübsch und perfekt für Asiagerichte.

Nicht ganz asiatisch ist dieses Gericht, aber dafür nicht weniger lecker.

 




Zutaten:

200 ml Gemüsebrühe
1 Rote-Bete-Knolle
3-4 Möhren 
1 Zwiebel 
10 g frischer Ingwer 
1 El Kokosöl  
2 TL brauner Zucker 
2 Tl Currypulver (ich habe mein selbstgemachtes Currypulver verwendet)
200 ml Kokosmilch 
2 Dosen Kichererbsen, (265 g Abtropfgewicht) 
1 halbe rote Chili
Saft einer 1/2 Limette
grobes Meersalz

Rote-Bete-Knolle schälen, halbieren und in breite Spalten schneiden. Gemüsebrühe in einem Topf aufkochen. Rote Beete dazu geben, salzen und zugedeckt bei mittlerer Hitze 15 Min. garen.
Möhren schälen und in 1⁄2 cm breite Scheiben schneiden. Zwiebel schälen und fein würfeln. Ingwer schälen und fein reiben.  Kokosöl in einem Topf erhitzen. Möhren und Zwiebeln darin andünsten. Braunen Zucker, Currypulver und den Ingwer zugeben und kurz mitdünsten, salzen. Kokosmilch zugießen und die Möhren zugedeckt zusammen mit der Chili bei milder Hitze fissbest garen. Danach die Kichererbsen abgießen, kalt abspülen und abtropfen lassen. Zu den Möhren geben und erhitzen. Zum Schluss die Rote Bete inkl. Brühe zum Gemüse mischen, mit Salz Limettensaft abschmecken.

Zusammen mit den Frühlingszwiebeln servieren. Dazu passt wunderbar Jasminreis.





09.08.14

Knuspriger Tofu mit ofengerösteten Möhren und Soja-Ingwer-Sesam-Sauce

oder aber auch: Veggie-Vegane-Lieblingsschüssel.



Es ist kein Geheimnis mehr: Ich bin im Stress. Das ist ein abscheuliches und wirklich, wirklich beklemmendes Gefühl. In nicht mal mehr einer Woche habe ich meine erste schriftliche Prüfung meines ersten Staatsexamens und das einzige was mich am Tag glücklich macht, ist mein Schüssel voller Allerlei am Mittag. Momentan kann ich gut auf Fleisch verzichten und habe mehr das Gefühl, meinen Körper mit so viel Grünzeug und buntem Gemüse wie möglich zu füttern. Deshalb hier ein leckeres vegetarisches und veganes Mittagsrezept, welches gut in eine Schüssel passt und auch gleich für zwei Portionen ausreicht.






Zutaten:

200 g Tofu
4 große Möhren
2 Knoblauchzehen
4 Frühlingszwiebeln
2 Tl frisch geriebener Ingwer
1 El braunen Zucker
2 El Sesamöl
2 El  Sesam
1 Kopf Brokkoli
Olivenöl
helle Sojasauce zum Marinieren
60 ml dunkle Sojasauce
Meersalz &  Pfeffer aus der Mühle 
 
Ofen auf auf 190°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. 
 
Möhren schälen, Enden abschneiden und waschen. Schräg in etwa 0,5 mm dicke Scheiben schneiden und in eine Schüssel geben. Mit Olivenöl beträufeln, die Knoblauchzehen darauf pressen und mit dem  Meersalz und schwarzem Pfeffer würzen. Gut durchmischen. Nun Backpapier auf ein Backblech geben, die Möhenspalten darauf verteilen und im Ofen für ca. 25 Minuten rösten, bis sie weich sind.

Tofu aus der Verpackung nehmen, trocken tupfen und in Streifen schneiden. Alle Tofustreifen in eine Schüssel geben und mit heller Sojasauce beträufeln und ziehen lassen. Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden. Für die Soja-Ingwer-Sesam-Sauce 60 ml Sojasauce, geriebenen Ingwer, 1 EL Sesamöl, den braunen Zucker, den Sesam und 1 EL Wasser in einen kleinen Topf geben und aufkochen lassen. Danach sanft einköcheln lassen, bis die Sauce etwas andickt und cremig wird. 
 
In der Zwischenzeit den Brokkoli vom Strunk lösen, waschen und im kochenden Wasser kurz dünsten. Der Brokkoli soll noch Biss haben. Nun eine Pfanne erhitzen und 1 EL Sesamöl hineingeben. Den marinierten Tofu von jeder Seite  knusprig-kross braten.
 
Nun alle Zutaten in eine Schüssel  geben und die Sauce gleichmäßig darüber verteilen und sofort zusammen mit den Frühlingszwiebeln servieren. Dazu passt wunderbar Jasminreis. 
 
Inspiriert von moeyskitchen



27.07.14

Baklava

oder aber auch: Mehr gute Pistazien braucht das Land.



Für das beste Baklava hat es gestern in meiner Küche leider nicht gereicht. Denn das Problem der Pistazie hat mich eingeholt.
Gaziantep - Pistazien - Baklava, ein kleiner Ausflug.

Heidelberg ist zwar nicht Südostanatolien, aber ein wenig Gaziantep wollte ich in meine Nachspeise für die Themenwoche einfließen lassen. Also versuchte ich mich in meiner Miniküche an diese klebrige, aber tolle Süßigkeit. Baklava, dass ist für mich orientalisches, knuspriges Blätterteiggebäck. Zuckerschockgarantie inklusive. In der Türkei ist meine Lieblinssorte jene mit Nussfüllung (logisch), die nach dem traditionellen Rezept aus der Stadt Gaziantep gebacken wird. Das Besondere daran: Die Pistazien.

Wer in der Türkei richtig gutes Baklava probiert und gekostet hat, kann so schnell nicht mehr aufhören. Es ist nicht nur das Kelbrige und Süße, was mich so süchtig danach macht (ich halte noch den Rekord von 12 Baklavastücken), sondern der intensive Geschmack nach süßen Pistazien. In der Türkei gibt es eigens Baklavastuben bzw. Baklava-Bäckereien. Sie werden aber auch beim Bäcker oder in erlesenen Restaurants oder Cafés, die traditionelles Süßspeißen servieren, angeboten. In der Türkei backen dann fast nur Männer Baklava. :D

Mein Lieblingsbaklava erhielt sogar als erstes türkisches Produkt das europäische Qualitätssiegel „geschützte geografische Angabe – g.g.A.“. Das bedeutet, dass das Gebäck, welches sich "Antep-Baklava" nennt, auch tatsächlich aus der Gegend um Gaziantep rum stammen muss.
Das Geheimnis an der ganzen Sache sind die Pistazien und hier kommt auch schon mein Problem ins Spiel. Pistazien aus Gaziantep... diese zu finden, ein grooooßes Problem. Kein einziger türkischer Supermarkt konnte mir helfen. Bei meinem nächsten Besuch in der Türkei, werde ich gleich kiloweise einkaufen. Die Pistazien aus Gaziantept sind, im Vergleich zur günstigen Konkurrenz aus dem Iran, sehr teuer. Aber so verhält sich das ja bei fast allem, was die Qualitäts- und Geschmacksunterschiede zwischen den Sorten und Anbaugebieten betrifft.

Wichtig: Salzig dürfen die Pistazien nicht sein. Na ja, lange Rede kurzer Sinn: Die Pistazien von Seeberger (60g) für 3.99 Euro haben auch ihren Zweck erfüllt.







Zutaten:

250g Butter
480g Yufka / Baklava-Teig
1l Wasser
500g Zucker
Saft einer 1/2 Zitrone
300g Walnüsse
100g ungesalzene Pistazien-Kerne
Den Teig für das Baklava zunächst bei Raumtemperatur für ca. 10 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit das Wasser zusammen mit dem Zucker für eine halbe Stunde köcheln lassen und den Saft einer halben Zitrone hinzufügen Die Butter für das Baklava schmelzen. Die Pistazien für das Baklava im Universalzerkleinerer fein mahlen und die Walnüsse klein hacken. 4 EL der Pistazien für die Deko des Baklavas beiseite legen. Den Rest Pistazien mit Sesam mischen.

Ofen auf 180°C (Umluft) vorheizen.

Für das Baklava eine ofenfeste Form (ca. 30x30 cm) oder ein rundes Tepsi/ Blech mit flüssiger Butter ausstreichen. Die Teigblätter für das Baklava entrollen und das Blech zunächst mit zwei Yufka-Blättern auslegen. Beim Einschichten der Teigblätter für das Baklava jedes zweite Blatt mit flüssiger Butter beträufeln. Ca. 1 EL. Den Vorgang wiederholen: 2 Blätter + Butter, 2 Blätter + Butter. Danach noch einmal mit 2 Blätter auslegen und dann die Hälfte der Pistazienmischung und der gehackten Walnüsse auf den eingeschichteten Teigblättern verteilen. Wieder 2 Blätter + Butter, 2 Blätter + Butter, 2 Blätter und nun wieder den Rest der Nüsse aus den Teigblättern verteilen.

Die restlichen Teigblätter für das Baklava ebenso einzeln auf die Pistazienschicht legen und jeweils mit flüssiger Butter bestreiches, bis das letzte Blatt aufgebraucht ist. Das Baklava mit einem scharfen Messer vorsichtig in Rechtecke schneiden (ca. 4 x 6 cm) und die restliche Butter darübergießen. Das Baklava im heißen Ofen ca. 20-25 Minuten goldbraun und knusprig backen.

Das Baklava aus dem Ofen nehmen und sofort den Sirup gleichmäßig darübergießen. Zum Schluss mit den restlichen Pistazien bestreuen. Das Baklava auskühlen lassen.


EIN GANZES BLECH!
NUR FÜR MICH :D
<3



23.07.14

Chocolate Chip Cookies a la "Chewie"

oder aber auch: Chewie - nicht chewy! Salzig - nur halbsüß!



Heute habe ich leckere und US-typische Cookies gebacken. Der einzige Unterschied: Klein statt XXL.
Und da ich Chewbacca aus Star Wars so mag, nenne ich sie einfach a la "Chewie", da sie auch den Chewy-Effekt haben :D Besonders toll an diesem Rezept: Der leichte nussige Geschmack durch die gebräunte Butter und gaaaaaanz viel Meersalz. Wie auch die typischen US-Cookies, sind auch diese hier rund und fingerdick und voll mit kleinen Schokostückchen. Dann natürlich weich, etwas teigig und am Rand etwas knusprig. Der perfekte "Chewie"-Effekt. Das folgende Rezept zeigt, wie man sie perfekt hinbekommt.
Und ja... es sind 200g Zucker für Kekse notwendig, sonst kann man den "Chewie"-Effekt ganz vergessen.

Die Kekse sind schnell gemacht und gebacken und schmecken frisch natürlich am besten. Wichtig ist es, penibel auf die Zeit zu achten.






Zutaten:

150g Butter
150g Zartbitterschokolade
150g dunkelbrauner Rohrzucker
50g Zucker
1 Ei
1 Eigelb
225g Mehl
1 TL Natron
flockiges Meersalz

Die Butter bei mittlerer Hitze in einem kleinen Topf schmelzen lassen. So lange bis sie anfängt zu "bräunen". Das dauert ein wenig. Sobald die festen Bestandteile der Butter goldbraun sind und es nussig duftet, den Topf vom Herd nehmen. Mindestens eine halbe Stunde abkühlen lassen.

Beide Zuckersorten mit dem Ei und dem Eigelb in einer Schüssel mindestens 3 Minuten verschlagen, bis sich die Zuckerkristalle aufgelöst haben. Ungelöste Zuckerkristalle machen die Kekse knuspriger. Abgekühlte Butter hinzufügen und weiterrühren. Mehl und Natron auf die Masse sieben, Meersalz dazugeben und kurz weiterrühren, bis der Teig eine etwas klebrige aber gleichmäßige Konsistenz hat.
Schokolade grob hacken und mit einem Löffel unterrühren.

Backofen auf 160°C (Umlfut) vorheizen.

Backblech mit Backpapier auslegen. Mit nassen Hände wallnussgroße Kugeln aus dem Teig formen und mit großzügigem Abstand auf dem Blech verteilen und leicht flach drücken.
Zum Schluss noch etwas Meersalz darüberstreuen.

Im vorgeheizten Ofen ca. 13-15 Minuten backen. Die Cookies dürfen sich in der Mitte noch etwas weich anfühlen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Im luftdichten Behälter aufbewahren.

Sie schmecken frisch am besten, sind aber knapp zwei Wochen (luftdicht) haltbar.